WAYS
, 2018
Atelier in Garbolzum
, 2017
Facility Way
, 2016
Halfway, 2016
IVO, Fatou..., 2016
Place, Palace, Palazzo, 2015
VENTOUX V, 2014

agora-channel.net, 2014

Delphic raft, 2014
channel-tube-tunnel-27092013-06102013, 2013
GODSPEED VI, 2013

California Calling, 2013
070716-090306, 2012

VENTOUX IV, 2012
VENTOUX III, 2012
VENTOUX II, 2011
VENTOUX I, 2011
GODSPEED V
, 2011
GODSPEED IV, 2010
limites
, 2010
Depot
, 2010
Lago
, 2009
Quest - die Suche
, 2009
PLACEBO
, 2009
Parcours
, 2008
GODSPEED III, 2008
GODSPEED II, 2008
GODSPEED I, 2007
ODDS Berlin, 2007
TUNNEL, 2006
ALERT, 2006
MOVIES, 2005
CASINO, 2005
Weltrennen, 2004
UB, 2003
Spielwelt, 2003
Genua, 2002
Flug, 2002
TOK, 2002
Tiere, 2001
TV, 2001
Aetna, 2001
Gulli, 2000
Playland, 2000
WM, 1998
Filmstillarchiv seit 1998

2007-07-16-2009-03-06

Die Projektion der Animation im Deutschen Filmmuseum ist eine Raum- und Ortsbezogene Arbeit.
Die Grundlage der Animation bilden die Aktienkurse des DAX in der Zeit vom 16. Juli 2007 - 6. März 2009, wobei jeweils eine Fläche bzw. ein Wort für ein tatsächliches Unternehmen steht, welches sich bei Gewinn oder Verlust, nach oben bzw. unten schiebt.
Der Zeitraum wurde bestimmt durch die globale Bankenkrise, Finanzkrise und Wirtschaftskrise, die im Sommer 2007 als US-Immobilienkrise begann, und ihren vorläufigen Höhepunkt im Zusammenbruch der US-amerikanischen Großbank Lehman Brothers im September 2008 hatte.
Die gleichmäßig gleitenden Auf- und Abwärtsbewegungen ziehen den Betrachter in den Bann und üben eine hypnotische Wirkung aus.
Die Aktienkurse der Firmen werden mit bekannten Images, wie z.B. den einfachen Symbolen auf den Laufbändern der Glücksspielindustrie, dem Mount Whitney, dem Schriftzug Hollywood über Los Angeles und der sich im Absturz befindenden legendären Concorde im Jahr 2000, verknüpft.
Ein Skispringer schwebt mehr oder minder konstant im oberen Bereich der Wand. Wird er es schaffen sich auf dieser Höhe zu halten, oder sich auch mit den anderen Darstellern nach unten bewegen?
Im Hintergrund der auf- und abgleitenden Darsteller, krabbeln Ameisen unermüdlich, aber ohne eine zu erkennende Strategie. Der Betrachter kann nicht erkennen, wohin, worauf oder weswegen sie sich bewegen.

Gezeigt im Deutschen Filmmuseum, Frankfurt am Main

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